Text der Volksinitiative für ein Burkaverbot

“Sonntagszeitung” und “Le Matin Dimanche” informieren am 16.11.2014 über den Text der eidgenössischen Volksinitiative für ein Verhüllungs- bzw. Burkaverbot. Wie “Le Matin Dimanche” festhält, existiert er erst in deutscher Sprache:

“Sonntagszeitung” und “Le Matin Dimanche” informieren am 16.11.2014 über den Text der eidgenössischen Volksinitiative für ein Verhüllungs- bzw. Burkaverbot. Wie “Le Matin Dimanche” festhält, existiert er erst in deutscher Sprache:

 “Die Bundesverfassung soll wie folgt ergänzt werden:

‘Im öffentlichen Raum ist das Tragen von Kleidungsstücken, die das Gesicht ganz oder hauptsächlich verhüllen, untersagt.’ Ausnahmen sind laut Initiativtest gestattet ‘aus gesundheitlichen, sicherheitsrelevanten, klimatischen sowie aus Gründen des einheimischen Brauchtums.’ Dazu zählen laut Alt-SVP-Nationalrat Ulrich Schlüer medizinische Schutzmasken, ‘und Ausnahmen aus Sicherheitsgründen sind nötig für Polizisten, die inkognito bleiben müssen’. Klimatische Gründe habe man angeführt, damit sich etwa Skifahrer weiterhin gegen die Kälte schützen könnten. Keine Ausnahme sind für arabische Touristinnen vorgesehen. (…)” (“SonntagsZeitung” S. 6).

Dem in “Le Matin Dimanche” abgedruckten Faksimile ist zu entnehmen, dass der Artikel als Art. 57, Ansatz 3 in die Bundesverfassung eingefügt werden soll und noch ein drittes Alinea enthält: “Alles weitere – insbesondere das Strafmass bei Missachtung – bestimmt das Gesetz.”

“La traduction pourrait ressembler à ça: ‘Dans l’espace public, le port d’un vêtement qui recouvre entièrement ou en grande partie le visage est interdit. Des exceptions sont autorisées pour des raisons de santé, de sécurité, climatiques ainsi que pour les coutumes locales. Tout autre chose, en particulier la sanction en cas de non-respect, est déterminé par la loi.”

Im Januar findet laut SVP-Nationalrat Walter Wobmann eine Sitzung zur Beratung der definitiven Fassung des Textes statt. Doch derzeit liege kein Änderungsvorschlag vor.

“Le sphère dirigeante de l’UDC n’est pas fond derrière ce texte, notamment à cause de la question des touristes, assure Oskar Freysinger. “Mais la base, j’en suis sûr, le soutient sans équivoque. Entre le contexte international Avec la radicalisation de l’islam et une politique d’asile qui ne contrôle plus rien, ce texte aura un gros Impact sur la campagne électorale de l’année prochaine.'”

“Le Matin Dimanche”, 16 novembre 2014, p. 5)”

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